Symphonische Blasmusik,                       Polka und Marsch

Der Musikverein Dillweißenstein begeistert mit einem breiten Spektrum.

Es war ein denkwürdiger Nachmittag an diesem 2. Advent. Der Musikverein Dillweißenstein hatte eingeladen und die Gäste kamen zahlreich, sodass der Saal der Bruder-Klaus-Begegnungsstätte fast bis auf den letzten Platz gefüllt war. Und die Zuhörer kamen voll auf ihre Kosten. Schon der Beginn des Konzertes mit der Blockflötengruppe unter Leitung von Andrea Selonke, ließ die Zuhörer schmunzeln, denn die Kleinsten waren voll bei der Sache und dabei so wunderbar ungeduldig, bis sie endlich ihr Können unter Beweis stellen konnten.


In nichts nach standen dem die Musiker des außerordentlich gut besetzten Hauptorchesters. Die Moderation des Programms hatte Uwe Gengenbach übernommen und unter der gekonnten und souveränen Leitung seines Dirigenten Sascha Eisenhut erlebten die Zuhörer eine gewaltige Klangkulisse, deren Dynamik vom kräftigen Fortissimo bis zu  fein differenzierten Klängen im Piano reichten. Das kam ganz besonders zum Ausdruck beim „Concertino für Alt Saxophon in Es und Blasorchester“, welches der Solist Freddy Lampert in hervorragender Weise darbot.   

 

Aber er war nicht der einzige Solist an diesem Nachmittag. Immer wieder konnte man bei den anderen Stücken wie z.B. der „Appalachian Overture“, „Centuria“, „Beauty and the Beast“ oder auch dem „Florentiner Marsch“ einzelne, solistische Elemente heraushören, seien es nun die Trompeten, Hörner oder die andern hervorragend besetzten Register. Kurzum, die Zuhörer waren begeistert und brachten dies mit langanhaltendem Beifall und Zugabe-Rufen zum Ausdruck, sodass Dirigent Sascha Eisenhut selbst zur Trompete griff und zusammen mit Dr. Thomas Gengenbach  ein Trompeten-Duo  mit dem passenden Titel „After All“ spielte und so diesen Nachmittag  eindrucksvoll beendete.

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