2019

 

Für alle Musikerinnen und Musiker sehr überraschend, kündigte Dirigent Eisenhut nur drei Monate vor dem anstehenden Jahreskonzert aus ganz persönlichen Gründen. Ganz nach dem Motto "In jedem Ende liegt ein neuer Anfang" dürfen wir uns glücklich schätzen, dass wir mit Herrn Werner Gerhäuser einen bodenständigen und das Orcheser wieder motivierenden Dirgenten engagieren konnten.

 

2017

 

Nachdem das Orchester anlässlich seines Jubiläumskonzerts im Jahre 2011 erstmals in einem bordeauxfarbenen Konzerthemd auftrat, tragen wir bei den verschiedensten Auftrittsanlässen nun auch ein bordeauxfarbenes Polohemd.

 

 

2012


 
Seit 2012 ist  Sascha Eisenhut Musikalischer Leiter des Musikverein Dillweissenstein. 

 

 

2011


 
Der Musikverein Dillweissenstein feiert 125 Jähriges Bestehen. 

 

2005


Seit Mai 2005 kooperiert der Musikverein mit dem Musikzug der Feuerwehr Pforzheim. Neben vereinseigenen Veranstaltungen bzw. Auftritten tritt das 40 Musiker/innen umfassende Orchester nun auch bei herausragenden Veranstaltungen der Feuerwehr als Gesamtmusikzug der Feuerwehr Pforzheim auf. Der Gesamtmusikzug setzt sich dann aus dem Kooperationsorchester, den Mitgliedern der Big Band sowie den Spielmannszügen Pforzheim, Büchenbronn und Eutingen zusammen.
Der Rückblick auf die Vereinsgeschichte möge dazu beitragen, Freunde und Gönner, ganz besonders junge Menschen zu finden, die die Blasmusik pflegen und zur Erhaltung und Weiterentwicklung des Vereins beitragen.

 

1996

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Vom 14. bis 16. Juni 1996 feierte der Musikverein Dillweißenstein in der Nagoldhalle sein 110-jähriges Bestehen. Für unserer Jubiläum konnte als Schirmherr Herr Bürgermeister Hermann Kling und als Festpräsident Herr Stadtrat Gerhard Hahn gewonnen werden, der hierfür seinen Arbeitsaufenthalt in Russland für uns unterbrach. Das unter Mitwirkung zahlreicher befreundeter Musikvereine durchgeführte Fest fand in der Bevölkerung allerdings nur wenig Interesse.

1994

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1994 konnte für das Orchester der Musikprofi Franz Tröster als Dirigent gewonnen werden. Das Musizieren macht unter ihm sehr viel Freude, da er es versteht, jeden Musiker im Rahmen seines Leistungsvermögens zu fordern, ohne ihn aber zu überfordern. Mittlerweile gehören symphonische Werke für Blasorchester oder bekannte Musicals ebenso zum Repertoire wie traditionelle Märsche und Polkas.

1986

 

 

 


 

 

 

 

 

 


 

100 Jahre Musikverein Dillweißenstein e.V.
Vom 6. bis 9. Juni 1986 feierte der Verein sein 100jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum wurde zum Anlass genommen auch das Kreismusikfest des Blasmusikverbandes Pforzheim-Enzkreis auszurichten.
Das am Freitagabend durchgeführte Festbankett war der Auftakt für das viertägige Fest. Der Samstag war dominiert vom Highlight des Jubiläumsfestes, dem Auftritt der BIG BAND der Bundeswehr unter Leitung von Major Heinz Schiffer. Mit dem am Sonntag veranstalteten Festumzug, an dem 39 Vereine teilnahmen, erinnert man sich gerne zurück. Im Anschluss an den Umzug spielten im 2.000 Gäste fassenden Zelt 20 Musikvereine zur Unterhaltung auf.
Schließlich fand das Fest am Montagabend mit den gemeinsam vom 1. Fanfarenzug Goldstadt Pforzheim und dem Musikverein Dillweißenstein gespielten Traditionsmärschen sein erfolgreiches Ende.

1982

Im Jahre 1982 konnte der Musikverein in das Vereinsheim (Anbau der Ottersteinschule) einziehen. Die Räume werden zusammen mit dem Goldstadt-Fanfarenzug gemeinsam genutzt. Der Musikverein verfügt seit 1982 wieder über eine Anfängergruppe aus 15 Jugendlichen, die von Reinhard Althuon geleitet wird. Auch sie hat schon zahlreiche musikalische Auftritte zu verzeichnen. Der Musikverein Dillweißenstein kann beruhigt in die Zukunft blicken. Nachdem Herr Rudolf Trenka, welcher 1978 die musikalische Leitung der Kapelle übernommen hatte, 1984 die Tätigkeit als Dirigent niederlegte, konnte Herr Horst Bartmann als neuer Dirigent gewonnen werden.

Dass der Musikverein Dillweißenstein e. V. mit Horst Bartmann wieder einen sehr guten Dirigenten verpflichten konnte, zeigte sich beim Herbstkonzert im November 1984 in der Bruder-Klaus-Begegnungsstätte. Der Saal konnte die Besucher fast nicht mehr aufnehmen, und das Konzert fand bei den Besuchern sehr großen Anklang. Einhundertzwanzig Jahre Musikverein Dillweißenstein, ein Auf und Ab, aber Zeiten voller Freude. An dieser Stelle hätten viele Ereignisse es verdient aufgeführt zu werden.

1974

Im Jahre 1974 wurde auf Betreiben der Vorstandschaft eine Jugendkapelle gegründet, die aus 35 Jungmusikern bestand. Die Proben, die vom 1. Vorsitzenden Klaus Seibert und seinem damaligen Stell­vertreter Helmar Wochele geleitet wurden, fanden in der Sonnenhofschule/ Pforzheim statt. Ihren ersten großen Auftritt bestritt die junge Kapelle 1975 beim alljährlich stattfindenden Neujahrskonzert des Musikvereins, das im Saal der Gaststätte „Stadt Pforzheim" in Dillweißenstein stattfand. Die dort vorgetragenen Stücke fanden großen Anklang unter dem Publikum. 1978 nahmen die jungen Musiker in Birkenfeld zum ersten Mal an einem Jugendkritikspiel teil und erreichten zur Überraschung aller die Bewertungsnote gut - sehr gut. Klaus Seibert hatte damit bewiesen, dass er aus seinen jungen Musikern einen harmonischen Klangkörper gebildet hatte, dem sich jeder unter­ordnete. In Birkenfeld hatte sich eine recht munter musizierende Jugendkapelle vorgestellt, der man auf ihrer musikalischen Laufbahn alles Gute gewünscht hatte. Beim 100-jährigen Jubiläum des Sängerkranzes Weißenstein, bewies die junge Truppe des Musikvereins, dass sie große Fortschritte verzeichnen konnte und im Bezirk Pforzheim-Enzkreis des Deutschen Blasmusikverbandes durchaus bestehen konnte. Die Spenden und Honorare aus den zahlreichen Veranstaltungen der Jugendkapelle wurden zum Kauf von Instrumenten und Notenmaterial verwendet und im Hinblick auf einen geplanten Ausflug am 30. September 1979 zum Tag der Bläserjugend Baden-Württemberg in Ulm dringend benötigt. Auf dem dort veranstalteten Jugendkritikspiel bekam die Kapelle trotz großer Konkurrenz die akzeptable Note „befriedigend". Bemängelt wurde vor allem die musikalische Darstellung, die aber nach Meinung der Jury in kurzer Zeit auszuräumen und zu verbessern sei. Noch im selben Jahr verbrachten zwei Jugendliche einen Teil ihrer Sommerferien in der Bundesmusikschule in Kürnbach und erreichten glänzende Prüfungsergebnisse. 1980 wurde die Jugendkapelle in die Seniorenkapelle eingegliedert.

1971

Nachdem im Juni 1971 der Gasthof Stadt Pforzheim von einem neuen Wirt wieder eröffnet wurde, unternahm man den Versuch, den Probebetrieb wieder aufzunehmen. Durch ein Rundschreiben an alle Musiker, von denen man wusste, dass sie mit etwas gutem Willen wieder mitwirken würden, erhoffte man sich einen neuen Anfang. In einer Versammlung, welche sehr gut besucht war, erklärten sich einige ehemalige Aktive bereit, weiter zu machen. Man ging nach dem Sommerurlaub wieder an die Probenarbeit, und es konnte eine gute Beteiligung festgestellt werden. Am 10. März 1972 wurde die Generalversammlung durchgeführt und Manfred Bonnet berichtete der Versammlung über die Schwierigkeiten in der zurückliegenden Zeit. Leider konnte Hauptkassier Richard Herb keinen erfreulichen Kassenbestand vorweisen, und aus diesem Grund übernahm Manfred Bonnet weiter unentgeltlich die musikalische Leitung, da das Geld für einen Dirigenten fehlte. Endlich war man wieder in der Lage, nachdem die Proben wieder regelmäßig durchgeführt werden konnten, an ein Programm für das traditionelle Neujahrskonzert heranzugehen.

1961

Einen großen Abschnitt in der Vereinsgeschichte brachte das Jahr 1961, als vom 26. - 29. Mai das 75-jährige Jubiläum unter der Schirmherrschaft des damaligen Oberbürgermeisters Dr. J. P. Brandenburg gefeiert wurde. Der Festzug durch Dillweißenstein, wie auch der Massenchor auf dem Ludwigsplatz, welcher von ca. 600 Musikern durchgeführt wurde, war gleichzeitig ein Zeichen, wie der Musikverein durch die Pflege der Volksmusik, mit der Bevölke­rung verbunden ist. Beim Festbankett konnte Vorstand Fritz Mayer die Herren Adolf Wanner und Hermann Merkle zu Ehrenvorständen ernennen. Ebenfalls wurden Emil Weber und Hermann Happel für ihre Arbeit als Dirigenten geehrt. In den folgenden Jahren, erreichte die Kapelle musikalisch einen sehr hohen Stand. Man konnte dies bei den jährlichen Neujahrskonzerten sowie bei vielen öffentlichen Auftritten feststellen. Leider musste 1964 Hermann Happel aus gesundheitlichen Gründen die musikalische Leitung an Kapellmeister Hans-Werner Kalcher abgeben, welcher bis 1970 den hohen Stand der Kapelle weiter ausbaute. Dies beweisen die Verpflichtungen am Stadttheater Pforzheim bei den Operetten: „Der Bettelstu­dent, Fraun Luna und Im Weißen Rössel".

Infolge Krankheit und aus Altersgründen, schieden einige aktive Musiker aus, weshalb die Kapelle stark reduziert wurde. Dazu kam noch, dass im Mai 1970 unser Probelokal (Gasthof Stadt Pforzheim) geschlossen wurde, weshalb eine Verlegung nicht nur räumlich, sondern auch zeitlich erforderlich war. Daher wurde der Probebetrieb nur noch mit den Jungmusikern durchgeführt. Auch der Versuch, für das Neujahrskonzert ein Programm aufzustellen, scheiterte leider mangels Beteiligung, und so war man gezwungen, den Dirigenten zu beurlauben. 

 1950

Man wählte Hermann Merkle zum 1. Vorstand, und die musikalische Leitung übernahm wiederum Emil Andre, welcher das Orchester sehr bald auf einen hohen musikalischen Stand brachte. Dies zeigte sich im Juli 1950, als die Kapelle beim Festbankett in Steinbach am Kaiserstuhl, mit der „Fantasie aus Lohengrin" auftrat und beim Wertungsspiel außer Konkurrenz mit der Ouvertüre „Heimkehr aus der Fremde" sich vorstellte. Im gleichen Monat wurde vom Musikverein auch die alte Tradition wieder aufgegriffen, das Burgfest bei der Kräheneck durchzuführen. Der hohe musikalische Stand der Kapelle zeigte sich durch Verpflichtungen zu Kurkonzerten in Bad Liebenzell, wie auch beim Wertungsspiel in Altensteig, wo man mit der Fantasie aus „Rigoletto" die Note vorzüglich mit nach Hause brachte. Wenn auch 1951 das Burgfest verregnete, ging man 1952 mit neuem Mut an das 3. Burgfest. Am Sonntagnachmittag stellt sich der Festzug am Kurhotel auf, an der Spitze hoch zu Roß, Ritter Belrem (J. Stoll) mit seiner Suleima (G. Schreitmüller), sowie mit Gruppen und Wagen der örtlichen Vereine.

Beim Neujahrskonzert 1953 stellte sich die neue Jugendkapelle unter der Leitung von M. Waczlawsky, vor. Im Juni 1953 statteten 16 Musiker dem Jubiläum des Musikvereins Unterweissach, Heimatort unseres ehemaligen aktiven Musikers E. Jungmann, einen Besuch ab, welcher musikalisch sowie kameradschaftlich ein großer Erfolg wurde. Im selben Jahr konnte man beim Wertungsspiel in Niefern mit der „Festouvertüre" von Lortzing die Note „vorzüglich" mit nach Hause nehmen. In den folgenden Jahren wurden viele Musikfeste besucht, wo bei den Wertungsspielen immer ein großer Erfolg zu verzeichnen war, ebenso wurde jedes Jahr das traditionelle Burgfest durchgeführt. Aus Altersgründen legte 1957 unser langjähriger Dirigent Emil Andre, der in den vielen Jahren seiner Tätigkeit, das Orchester auf einen hohen musikalischen Stand brachte, den Dirigentenstab aus der Hand.
Als Nachfolger konnte man Musikdirektor Hermann Happel verpflichten, der das Erbe von E. Andre weiterführte, so beim Auftritt am 9. 9. 1960 im Süddeutschen Rundfunk in der Sendung „Mit Volksmusik ins Land hinaus". Im Oktober des selben Jahres führte man mit der Trachtenkapelle Unterweissach im Gasthaus „Stadt Pforzheim" in Dillweißenstein ein Herbstkonzert durch. 

1933

In den folgenden Jahren wurde das Orchester von den Herren Wolf und Reimann geleitet, welcher leider 1933 aus rassistischen Gründen nach der Machtübernahme den Dirigentenstab niederlegen musste. Musikdirektor Emil Andre übernahm dann die Kapelle, welche bis 1935 immer noch die Feuerwehrkapelle war. Das nationalsozialistische Reich ging auch an diesem Orchester nicht spurlos vorbei, und so wurde es von der Partei zur Kreiskapelle ernannt. Emil Andre aber konnte die Leitung weiterbehalten, bis 1943 Albert Seegebrecht als Dirigent von der Partei eingesetzt wurde. Das Probelokal war in der Schwarzwaldschule, wo leider beim Großangriff am 23. Februar 1945 sehr viele Noten und Instrumente vernichtet wurden, auch A. Seegebrecht war unter den vielen Opfern. 

Der 2. Weltkrieg hatte in der Kapelle große Lücken hinterlassen, aber nachdem einige Musiker von 1945-1947 bei der Feuerwehrkapelle in Brötzingen mitwirkten, ging man 1947 an die Gründung des Musikvereins Dillweißenstein.
Die Gründungsmitglieder waren: Hermann Merkle, Kurt Wochele, Willi Hermann, Ewald Klump, Hans Pfrommer, Adolf Lichter, Emil Stiegele, Kurt Hahn, Viktor Dettling, Eberhard Wöhrle, Eugen Döther.

1913

Leider sind von den ersten Jahrzehnten keine Aufzeichnungen vorhanden, dieses Bild zeigt aber, dass es sogar im Jahre 1913 eine Streichkapelle gegeben hatte. 

Durch den 1. Weltkrieg kam die Vereinstätigkeit zum Erliegen, aber 1919 schlossen sich einige Unentwegte zusammen um wieder eine Kapelle aufzubauen, teilweise kamen die Musiker aus Huchenfeld. In den folgenden Jahren wurde es wiederum ruhig um die Musik in Dillweißenstein, bis im Jahre 1924 Emil Weber die Anregung machte, eine neue Feuerwehrkapelle zu gründen.
Die Gründungsmitglieder waren: Adolf Wanner, Kurt Wochele, Hans Pfrommer, Ernst Haas, Josef Seibert, Albert Scharpfenecker, Adolf Hafner, Gotthilf Kröneck, Hermann Merkle, Oskar Klittich, Albert Maier, Erich Bub, Rudolf Gengenbach. Zum 1. Vorstand wurde Adolf Wanner gewählt, und die musikalische Leitung übernahm Emil Weber, bis zum Jahre 1928.

   

1886

 

Der Musikverein Dillweißenstein e.V. wurde in seiner heutigen Form zwar erst 1947 gegründet, geht aber aus der bereits 1886 gegründeten Feuerwehr-Kapelle hervor.

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